aktuell, 14.08.2026
Ein schwerer Waldbrand ist in der Nähe von Düren ausgebrochen. In einer Region, in der es Waldbrände normalerweise eher selten gibt.
Der Waldbrand in der Eifel in der Nähe von Düren hat sich über Nacht so weit ausgebreitet, dass der Ort Hürtgenwald-Gey evakuiert werden musste. Mehr als 2.000 Menschen mussten ihre Häuser verlassen.
Anwohner berichten uns, dass das Feuer nicht sehr schnell, aber auf einer breiten Front wandere. Nach der Beobachtung wässern die Einsatzkräfte per Hubschrauber zur Zeit vor allem das noch nicht brennende Holz vor dem Feuer um eine Ausbreitung zu verhindern.
Dichte Rauchschwaden breiten sich aus. Auch aus dem benachbarten Rhein-Sieg-Kreis, aus Köln und Bonn wird berichtet, dass Brandgeruch wahrgenommen werden kann.
Die Eifel gilt nicht als eine der waldbrandgefährdesten Regionen Deutschlands. Während in Brandenburg, Sachsen-Anhalt und teilweise auch in Sachsen und Niedersachsen auf den trockenen, sandigen Böden oft mit Kiefern-Monokulturen deutlich häufiger entstehen, ist dies in der Eifel nur sehr selten der Fall. Hier sorgen mehr Niederschläge, niedrigere Temperaturen im Mittelgebirge und auch die Mischwälder normalerweise für ein niedrigeres Brandrisiko. Dass nun auch hier ein solch heftiger Waldbrand tobt, zeigt wie extrem heiß und trocken dieser Sommer auch hier verläuft.
Team-Info Team-Kontakt |