aktuell, 04.05.2026
Wetter-Umschwung zum Florianstag: Zwischen Bauernregel und Temperatursturz
„Der Florian noch einen Schneehut setzen kann.“
Diese alte Bauernregel erinnert uns am heutigen 4. Mai daran, dass der Frühling oft fragiler ist, als uns lieb ist.
Der Schutzpatron der Feuerwehr bringt statistisch gesehen alle 20 bis 30 Jahre den Winter zurück nach Deutschland und kann selbst im Wonnemonat Mai für weiße Überraschungen sorgen.
Ein Blick in die Wetter-Chroniken bestätigt dieses Phänomen: Unvergessen bleibt der massive Kälteeinbruch vom 4. Mai 1980, der Norddeutschland eine Schneedecke von bis zu 5 Zentimetern bescherte.
Doch auch in der jüngeren Vergangenheit zeigte sich der Florianstag von seiner frostigen Seite. Etwa im Jahr 2019, als kräftige Schneeschauer unter anderem über Berlin fegten.
In diesem Jahr reicht es für den sprichwörtlichen Schneehut zwar nicht ganz, doch ein deutlicher Wetterumschwung steht uns unmittelbar bevor.
Mit den heute aufziehenden Gewittern wird die milde Luft verdrängt und macht Platz für einen ordentlichen Temperaturrückgang.
Während wir uns zuletzt noch über frühlingshafte Werte freuen durften, rechnen wir für den morgigen Tag nur noch mit kühlen 10 bis 13 Grad Celsius.
Auch wenn die Landschaft nicht weiß wird, erinnert uns der spürbare Kälteeinbruch daran, dass der Florianstag seinem Ruf als meteorologischer Wackelkandidat wieder einmal alle Ehre macht.
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